Klinik im Hasel



Unsere Angebotsbereiche

Einzeltherapie

Hier werden in gründlichen Verhaltens- und Plananalysen die Gründe der Sucht erarbeitet und die Ressourcen, Fertigkeiten ("skills"), Emotionsregulations- und Selbstverbalisations-fähigkeiten, die zu Ihrer Lösung führen, elaboriert.

Traumatherapie

Die Therapeuten der Klinik sind in vielen sehr unterschiedlichen Verfahren zur Behandlung psychischer Traumata spezialisiert (z.B. NET, EMDR, PITT, BEP usw.). Diese Verfahren dienen einer ursächlichen Aufarbeitung traumatischer Belastungen und führen zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit.

Gruppen

Das gruppentherapeutische Angebot ist dazu da, sich unter therapeutischer Leitung mit anderen Betroffenen über Themen auszutauschen, welche Sie beschäftigen. Oft bringt es bereits Erleichterung, wenn Sie durch die Gruppe erfahren, dass Sie damit nicht alleine sind. Sie haben gleichzeitig die Möglichkeit, neu Erlerntes zu erproben und einzuüben.

Rückfallpräventionstraining (RPT) nach Körkel & Schindler

Dieses etablierte Trainingsprogramm wurde von unseren Therapeuten von der Alkoholabhängigkeit auf andere Suchtbereiche erweitert. Wir pflegen einen psychotherapeutisch geprägten, selbstfürsorglichen Umgang mit Rückfällen und sehen sie als Chance zur Weiterentwicklung, als Training, nach dem Fallen wieder aufzustehen.

Sicherheit-Finden (SiFi) nach Lisa Najavits

Die Patienten mit traumatischem und substanzmissbrauchendem Hintergrund erfordern eine besonders sensible Behandlung. Dieses ressourcenorientierte Programm zielt darauf ab, die Folgen der traumatischen Erfahrungen besser zu verstehen und "sichere" Bewältigungsstrategien zu erlernen.

Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) nach Hinsch und Pfingsten

Im GSK wird selbstsicheres Verhalten erarbeitet, in Rollenspielen geübt und in der realen Situation durchgeführt. Vorhandene Ressourcen werden (wieder-)entdeckt und gefördert, neue Problemlösestrategien (die Fähigkeit, sich durchzusetzen, Wünsche und Bedürfnisse angemessen zu vertreten, sowie sozial gewinnend zu agieren) in sozialen Überforderungssituationen vermittelt und im Aussenkontext umgesetzt.

Basisgruppe Sucht

Hier wird neurobiologisches, pharmako-medizinisches und psycho-soziales Wissen vermittelt, das der Bewältigung der Substanzabhängigkeit und des Missbrauchs dienlich ist.

Kunsttherapie

"Die Kunst ist ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen Unbekannten" (Khalil Gibran).

Offenes Atelier

Diese offenen Gruppen geben den Patienten die Möglichkeit, eigene Ressourcen in der Kreativität neu oder wieder zu entdecken, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Kreativität ist ein wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens und ermöglicht es, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Frustrationstoleranz zu verbessern, neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, die zu einer sinn- und freudvollen Freizeitbeschäftigung werden können.

Mein Raum – Meine Grenzen

Diese thematische Gruppe bietet die Möglichkeit, sich mittels künstlerischer Medien mit dem Wahrnehmen der eigenen Grenzen und denen des sozialen Umfeldes auseinander zu setzen oder die eigenen Bedürfnisse, Ängste und Lösungsansätze zu explorieren und auf einer Ebene zwischen in vivo und vitro zu erleben. Traumaspezifische Methoden wie "der sichere innere Ort" dienen der Stabilisierung und können durch die zeichnerische oder skulpturale Gestaltung erfahrbar werden.

Lifeline

Dieses Angebot richtet sich an PatientInnen mit traumatischen Erfahrungen im Hintergrund. In einzeltherapeutischen Sitzungen wird eine Lebenslinie/ ein Lebensfluss mit erfreulichen und belastenden Ereignissen aufgestellt. In einer Abschlussrunde werden das Erleben und die Erkenntnisse, die sich aus dem Zusammentreffen von Lebensereignissen, Befindlichkeit und Suchtentwicklung ergeben, besprochen.

Körper- und Bewegungstherapie

Yoga und Chi-Gong

Yoga ist eine ganzheitliche Praxis, die Körper, Seele und Geist zentriert und stärkt und die Muskulatur beweglicher werden lässt. Mit Übungen sowohl aus dem Yoga als auch aus dem Chi Gong ist es einfach möglich, Atmung und Bewegung in Einklang zu bringen. Ausserdem helfen Körperwahrnehmungsübungen, wieder mit sich selbst "in Kontakt" zu kommen und die Beziehung zu sich über den Körper zu verbessern.

Fitnesstraining/Walking/Joggen

"Mens sana in corpore sano": gesunder Geist in einem gesunden Körper, sagten schon die alten Römer. Nach einer gründlichen Einführung in die Benutzung der Fitnessgeräte bauen die Patienten unter Anleitung und selbständig ihre körperliche Fitness auf.

Entspannungsverfahren

Das automatisierte Durchführen von etablierten Entspannungsverfahren wird hier durch häufiges Üben erlernt. Dadurch wird nicht nur die Unruhe und Anspannung reduziert, sondern auch eine verbesserte Körperwahrnehmung erreicht.

Weitere Angebote

Imaginationstraining/Achtsamkeitsübungen

Imagination ist die Fähigkeit, sich bewusst in die Welt der inneren Bilder zu begeben. Die inneren Bilder ähneln Traumbildern, ihr Entstehen kann jedoch (ähnlich wie beim Tagträumen) willentlich gefördert und beeinflusst werden. Besonders schwer traumatisierte Menschen berichten oft, dass sie die belastenden Zeiten in ihrem Leben nur überstehen konnten, weil sie sich tröstende Phantasiewelten und innere Helfer "erdachten".

Theatergruppe

Unter Anleitung einer theatererfahrenen Therapeutin proben die Patienten Theaterstücke, die sie in regelmässigen Abständen (und nicht nur zur Weihnachtszeit…) auf der Bühne der Klinik aufführen. Dadurch wird die Fähigkeit eingeübt, seinen Gefühlen, Eindrücken, Wahrnehmungen auf oft sehr humorvolle Art und Weise Ausdruck zu verleihen.

Angehörigengruppe

Angehörige sind oft von den psychischen Leiden stark betroffen, sind froh um die professionelle Behandlung, die oft auch Ihnen Erleichterung verschafft. Naht der Austritt, vermischen sich Ängste und Hoffnungen auf beiden Seiten. Wir möchten Sie, PatientInnen und Angehörige, in Ihren Anliegen, Fragen und Befürchtungen bestmöglich unterstützen.

Ehemaligengruppe

"Wo viele Hände sind, ist die Last nicht schwer". Diese Gruppe trifft sich einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Unterstützung und Motivierung in der Abstinenz.

Arbeits- und Sozialintegration

Eine nachhaltige Arbeitsintegration bzw. Arbeitsplatzerhaltung von suchtmittelabhängigen PatientInnen ist Ziel dieses Angebots. Studien zeigen, dass Erwerbslosigkeit die psychische, physische und soziale Integrität beeinträchtigen. Nicht nur der Wegfall einer Tagesstruktur und die finanziellen Folgen, sondern auch das Erleben von Sinnlosigkeit, Perspektivlosigkeit, Kompetenzverlust, sozialer Überanpassung, Einsamkeit und Isolation sind oft damit verbunden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, den Patienten eine Perspektive, eine sinnstiftende Arbeitssituation und eine geregelte Tagesstruktur im Anschluss an die Therapie zu bieten.

Jobcoaching

beinhaltet Unterstützung in der beruflichen Reintegration: Klärung der beruflichen Situation, Überprüfung der Leistungsfähigkeit, Eignungsabklärungen, Assessments, Zielklärung, Strategieentwicklung, IV-Anmeldungen, Kurs ‚Bewerbungsdossier', Training von Vorstellungsgesprächen.